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"The Sickness: Life"

Im Rahmen des Fachs "Video" gab es 2007 die Aufgabe eigene Exposés zu schreiben von denen dann 5 - 6 in kleinen Gruppen realisiert werden sollen.
Zu diesem Zeitpunkt lag mir diese Thematik und die Realisierung der Idee sehr am Herzen, durch einige "Geschehnisse" ist es für mich eine meiner wichtigsten und nachhaltigsten Arbeit geworden.
Der im Film "Verunglückte" und das Auto war ein Jahr später der Unfallfahrer & Unfallauto...

 

 


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Abschlussprojekt "OFFNet"

Auf der August-Bebel-Schule ist es üblich, dass das letzte Halbjahr im Zeichen einer Projektarbeit steht, die das Erreichen des Abiturs vervollständigt.
In dieser Zeit bzw. eigentlich schon in der Mitte des 1. Halbjahres bilden sich kleine Projektgruppen, welche sich Firmen oder Einrichtungen suchen um eine neue oder bestehende Corporate-Identity zu entwerfen.

Wie im normalen Arbeitsalltag, beginnt es mit dem erstes Meeting, in dem die Gruppenmitglieder mit dem Kunden über die Ausgangssituation, dessen Wünsche und Vorstellungen sprechen und erste Möglichkeiten medialer Umsetzung erörtern. Anschließend beginnt die dreimonatige Bearbeitungsphase, die schließlich, nach mehreren Meetings mit dem Kunden, ihr Ende in einer Projektdokumentation in Form einer gebundenen Broschüre und einer Präsentationsprüfung findet.

Das 1.Meeting

Wir hatten unser erstes Meeting mit unserem Kunden dem stellvertretender Wehrführer der Beruflichen Feuerwehr Offenbach, in der Hauptstelle, bei dem er uns in das komplexe Thema der Projektarbeit einführte. Die Aufgabe, die es für unsere Gruppe zu bewältigen galt, bestand darin für eine zweitägige Katastrophenschutzübung des Krisenstabes der Stadt Offenbach, an der der Oberbürgermeister und Abgeordnete sämtlicher wichtigen Organe der Stadt und des Landes Hessen teilnahmen, medialen Druck auf die Teilnehmer auszuüben.

Da dieses Projekt andere Voraussetzungen mit sich brachte als eine "Standart-Firma" und wir jegliche Freiheiten bezüglich der Umsetzung hatten, musst zunächst eruiert werden wie wir den Wünschen des Kunden gerecht werden und welche mediale Unterstützung in frage kommt.

Nach einer Woche gab es konkrete Ideen, die zunächst mit dem Kunden besprochen und genehmigt wurden.

 

 

 

Logo

 

 

  • alte Bildmarke
  • neues Logo

 

Logo

Das Ausgangslogo, welches als solches eigentlich nicht zu bezeichnen ist - eher Bildmarke, war unserer Meinung nach nicht geeignet, da es mehrere ausschlaggebende gestalterische Aspekte nicht erfüllt.

 

Anhand gestalterischen Bedingungen, erarbeiteten wir ein neues Konzept - woraus ein vollkommen neues Logo entstand,. Es entsprach nun den Anforderungen und findet auch weiterhin Verwendung.

 

Zeitung

Die Zeitungen wurden im Stil der „Bild“ realisiert, wobei das Hauptaugenmerk auf das Titelthema gerichtet wurde. Die Wortmarke selbst wurde durch das Wort „Tilt“ verfremdet und neu gestaltet, da das Logo der „Bild" markenrechtlich geschützt und daher nicht zur Replikation freigegeben ist. Der Begriff „Tilt" ist dem Erscheinungsbild der Bildzeitung am ähnlichsten und passt sich dem Thema durch seine Aussage an.

 

Der Zeitungsartikel wurde dem Layout der Bildzeitung nachempfunden, die Texte im Schriftstil verfasst und in eine zuvor digitalisierte Original „Bild“-Ausgabe integriert, sodass daraus eine komplette Titelseite mit persönlich verfasstem Aufmacher entstand.Das Resultat wurde an eine Druckerei übermittelt und von dieser, nach Rücksprache und Zusendung eine Probeexemplars, gedruckt.

Das Medium Zeitung war somit das einzige, welches von den Teilnehmern der Katastrophenschutzübung haptisch erfahrbar war und dadurch eine dauerhafte Präsenz gewährleistete.


 

TV-Bericht

Die Dreharbeiten für die Nachrichtensondersendungen für das Medium TV konnten wir praktischerweise in einem gut ausgerüsteten Filmstudio realisieren. Dort konnten wir mittels Bluescreen, Requisiten und Beleuchtungsmöglichkeiten eine realistische Studioatmosphäre herstellen.

Trotz einiger unvorhersehbarer technischer Probleme, gelang es uns, der Sondersendung die nötige Seriosität zu verleihen. Die Rolle des Nachrichtensprechers konnte durch genügend Drehzeit nach einigen Probeaufnahmen mit den Gruppenmitgliedern, bestmöglich vergeben werden.

 

Zusätzlich konnten wir eine Einsatzübung mit der Freiwilligen Feuerwehr Rumpenheim im ortseigenen Industriepark inszenieren, um diesen in die Fernsehsondersendung einfließen zu lassen.

In der Nachbearbeitung des gedrehten Materials wurde der Bluescreen durch einen klassischen Studiohintergrund einer Nachrichtensendung ersetzt, das Intro/Outro des fiktiven Offenen Deutschen Rundfunks (ODR) beigefügt und ein Zusammenschnitt des vorhandenen Videomaterials der Feuerwehrübung, welche durch Nachvertonung optimiert wurde, vorgenommen.

 

Radio-Spot

Die Radiospots wurden im Stil eines klassischen Sonderberichts gestaltet. Als Intro für die beiden Sondersendungen diente ein Jingle, der, wie im realen Radio auch, in die Nachrichten einführt, sodass gleich zu Beginn das Interesse des/der Hörers/Hörerin geweckt wird. Anschließend informiert der Nachrichtensprecher ausführlich über die aktuelle Krisensituation in den betroffenen Offenbacher Hochwassergebieten.

 

Die Aufnahme der beiden Radiosondersendungen konnte in einem privaten Tonstudio durchgeführt werden, welches freundlicherweise mit technischer Beratung von einem Freund zur Verfügung gestellt wurde.

Projektdokumentation

Nachdem die Bearbeitung der verschiedenen Beiträge fertiggestellt war, stellte sich die Frage nach der Vereinbarkeit der verschiedenen Formate auf einem Medium.Der Sinn dieser DVD sollte sein, dass gesamte Projekt zu erfassen und widerzuspiegeln.

Layout

Bei der Konzipierung des DVD-Layouts haben wir uns die Bedingungen gesetzt, dass dieses schlicht aber elegant wirken soll, wodurch nicht vom Inhalt und der Thematik abgelenkt wird, diese aber dennoch mit dem Gesamtkonzept stimmig ist. Die DVD selbst wurde mit dem sogenannten LightScribe-Verfahren erstellt. Durch eine spezielle Schicht auf der DVD konnte durch einen Laser unser Design eingebrannt werden, welches die Projektdokumentation in Verbindung mit dem Broschürenlayout abrundet. Das Layout des DVD-Menüs nutzten wir auch zur Gestaltung der einzelnen Seiten, um einen Bezug zwischen den Produkten und dem kompletten Projekt herzustellen.

 

Inhalt

Der Inhalt der DVD setzt sich aus den erarbeiteten Medien und den sogenannten „Making Of“ zusammen. Hierbei haben wir das Hauptaugenmerk zunächst auf die klare Strukturierung der zwei Seminartage und den chronologischen Einsatz der Medien gelegt, um den Ablauf nachvollziehbar zu machen. Dem Medium Zeitung gaben wir zusätzlich eine Stimme, welche die Zeitungsartikel vorließt.

Sozusagen als Bonus, findet man auf der DVD Zusammenschnitte der Dreharbeiten im offenen Kanal und der Feuerwehrübung, welche Einblick in die Entstehung und Realisierung des Projektes geben. Zusätzlich ist ein Kurzfilm mit Bildern des Seminars vorhanden, welcher den Einsatz der Medien verdeutlicht und Impressionen der zwei Tage wiedergibt.